Barrierefrei kommunizieren

Kunden informieren, Wünsche wecken, Leistungen anbieten, Produkte verkaufen: Fast alle Unternehmen nutzen dazu unterschiedliche Formen der Print- und Online-Werbung. Allerdings scheint vielen Firmen nicht bewusst zu sein, dass sie mit ihren Werbemaßnahmen potenzielle Kunden ausschließen.

Denn ihre Kommunikationsangebote stecken voller Barrieren, sodass Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen sie kaum nutzen können. Doch in Wirtschaft und Handel gewinnt das Thema barrierefreie Kommunikation zunehmend an Bedeutung.

Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass von der verstärkten Umsetzung barrierefreier Kommunikationsmöglichkeiten eigentlich ja alle profitieren – nicht nur die Nutzer, sondern auch die Anbieter. So gelten barrierefreie Websites zum Beispiel als besonders suchmaschinenfreundlich.

Was bedeutet eigentlich „barrierefrei“?

Doch was genau versteht man denn unter „barrierefreier Kommunikation“?  – Kurz gesagt: Print- und Onlinemedien sind barrierefrei, wenn Menschen mit Behinderung sie selbstständig und ohne fremde Hilfe nutzen können. Das lässt sich manchmal auf ganz einfache Art erreichen, wie einige Beispiele aus unserer Agentur-Praxis zeigen.

Gut leserlich

Ob Print oder Web: Texte sollten natürlich gut lesbar – das heißt: verständlich formuliert – sein. Speziell für Menschen mit Sehbehinderung sollten sie aber auch gut leserlich dargestellt sein. Das ist zum Beispiel bei Lesetexten in Büchern und Zeitschriften bei einer Punktgröße von 13 pt. aufwärts gegeben. Damit Webtexte gut erfasst werden können, ist eine Schriftgröße von ca. 31 pt. empfehlenswert.

Aber nicht nur von der Schriftgröße, sondern auch von der Schriftart hängt es ab, ob ein Text für Sehbehinderte gut lesbar ist. Generell lässt sich sagen, dass serifenlose Schriften besser geeignet sind als solche mit Serifen; die beste Lesbarkeit weisen die sogenannten humanistischen Groteskschriften auf. Zu dieser Schriftfamilie gehört beispielsweise die Arial, die Hausschrift von AhlersHeinel. Ein drittes Kriterium für gute Leserlichkeit: Ausreichender Kontrast. Hellgrauer Text auf dunkelgrauem Untergrund mag zwar stylish und edel aussehen – gut zu lesen ist er allerdings nicht.

Auch Rot-Grün-Kombinationen sollten besser vermieden werden, denn sie können von Menschen mit Rot-Grün-Blindheit nicht erkannt werden.

Diese Punkte – und einige mehr – hat unser Auszubildenen-Team bei der Gestaltung eines Veranstaltungsposters für eine Sehbehinderten-Selbsthilfegruppe selbstverständlich genauestens beachtet. Weswegen es von den Veranstaltern auch ein großes Lob gab.

Gut hörbar

Nach fast jedem „Tatort“-Fernsehkrimi wimmelt es mittlerweile in den sozialen Netzwerken von Posts, in denen darüber geklagt wird, dass die Dialoge kaum zu verstehen seien. Auch seien die Lautstärkewechsel zwischen Hintergrundmusik und Sprachsequenzen oft unangenehm hoch. Gerade für Menschen mit Gehörproblemen kann das außerordentlich unangenehm sein.

Von den Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen erst gar nicht zu reden.

Die schlechte Tonqualität wird häufig mit hohem Zeitdruck erklärt: Die eng gesteckten Termine würden nur noch selten eine sorgfältige Postproduktion erlauben, bei der zum Beispiel Hintergrundgeräusche und andere Störfaktoren beseitigt werden.

Nun arbeiten wir bei AhlersHeinel zwar in der Regel auch bei unseren Video-Projekten nach sportlichen Zeitplänen – aber auf die perfekte Vertonung legen wir immer ganz besonderen Wert. Wie zum Beispiel bei diesem Film über exklusive Traumurlaube mit Star Clippers:

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Gut verständlich

Um Menschen das Verstehen von Texten zu erleichtern, die lediglich über eingeschränkte Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen, wurde die sogenannte Leichte Sprache entwickelt – eine speziell geregelte sprachliche Ausdrucksweise, die auf besonders leichte Verständlichkeit abzielt, zum Beispiel durch Verwendung kurzer Sätze und einfacher Satzkonstruktionen. Konjunktive werden vermieden, nach Möglichkeit wird der Genitiv durch eine präpositionale Fügung mit „von“ ersetzt.
Bei den Texten für die Mosaik-Website, einem Angebot zur Stärkung der Inklusion für Menschen mit einer Beeinträchtigung, haben wir uns an den weniger strengen Leitlinien für Einfache Sprache orientiert.

Barrierefrei kommunizieren – mit AhlersHeinel!

Mit Ihrem Anruf bei AhlersHeinel oder einer E-Mail an uns treffen Sie auf jeden Fall die richtige Entscheidung für einen guten Start Ihres nächsten Projekts. Und wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

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